Beschluss der Gesamtkonferenz zum Konzept "Streitfähige Schule" am 13.12.2004

(Grundlage und Voraussetzung für die Zusammenarbeit mit der Bezirksregierung
gemäß dem Präventionskonzept "Sozialkompetenz und Mediation - Konfliktfähige Schule")


Das Konzept "Streitfähige Schule" der Gudewill-Schule Thedinghausen fußt auf drei Säulen,
- dem Sozialtraining,
- dem Konfliktlotsenmodell
- und dem Patenschaftsprinzip.

Ziel ist, Schülerinnen und Schüler zu prosozialem Verhalten, Teamfähigkeit
und Verantwortungsübernahme zu befähigen. Die Fähigkeit, Konflikte gewaltfrei
zu lösen, soll verbessert werden. Damit soll insgesamt ihre Persönlichkeit gestärkt werden.


1.Sozialtraining



Sozialtraining soll in allen Jahrgängen durchgeführt werden.
In den Jahrgängen 5 und 6 soll nach dem Konzept von Chris Kaletsch,
in den Jahrgängen 7 bis 10 nach Lions-Quest gearbeitet werden.
Nach Möglichkeit soll das Sozialtraining in der Hand der/des Klassenlehrerin/ Klassenlehrers liegen.
Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer können dies auch in Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen,
die eine entsprechende Ausbildung haben, durchführen.

In Jahrgang 5 soll Sozialtraining in der Verfügungsstunde und in Projekten mit max. 24 Unterrichtsstunden durchgeführt werden.
In Jahrgang 6 und 7 soll Sozialtraining in Projekten mit max. 24 U.stunden durchgeführt werden.
In Jahrgang 8,9 und 10 soll Sozialtraining in Projekten mit max. 12 U.stunden durchgeführt werden.
In der Hauptschule kann dies im Rahmen der Berufsorientierung stattfinden.

Die Projekte des Sozialtrainings zählen zu den nach Erlass möglichen Projekttagen.
Darüber hinaus kann die Schulleitung im Rahmen der geltenden Vorschriften und der Schwerpunkte
des Schulprofils zusätzliche Verfügungsstunden für das Sozialtraining in einzelnen Jahrgängen
einplanen, soweit die Bedingungen dies ermöglichen.

Verantwortlich für das Sozialtraining und die Zusammenarbeit im Jahrgang sind die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer.
Sie wählen pro Jahrgang eine/n Sprecher/in.
Diese sechs Kolleginnen und Kollegen bilden die Projektgruppe Sozialtraining, die für die Koordination mit der Gruppe
der Schulmediatorinnen und Schulmediatoren und mit der Schulleitung verantwortlich ist.


2.Konfliktlotsenmodell (Streitschlichtung)



Pro Schuljahr werden in bis zu drei zweistündigen AG's Schülerinnen und Schüler aus
Jahrgang 8 zu Streitschlichtern ausgebildet und betreut.
Dazu gehört ein einwöchiges Kompaktseminar in einem Schullandheim zeitgleich
zur 1. Fahrtwoche des Schuljahres.
Die Ausbildung und Betreuung führen die zu Schulmediatoren ausgebildeten Kolleginnen und Kollegen durch.
Die Auswahl der Schülerinnen und Schüler erfolgt in Absprache mit den Klassenlehrkräften.
Grenzen setzen in der Gewährung der AG-Stunden die jeweils für ein Schuljahr geltende Lehrerzuweisung
und die geltenden Erlasse und Verordnungen.
Diesen Rahmen schöpft die Schulleitung im Sinne des Konzeptes und des Schulprofils aus.


3. Patenschaften



Je zwei Streitschlichter des neunten Jahrgangs übernehmen eine Patenschaft
für eine Klasse des fünften Jahrgangs. Sie unterstützen die/den Klassenlehrerin/Klassenlehrer im Sozialtraining.
Sie nehmen am Orientierungstag in der Eingangsphase teil sowie teilweise
(2-4 Stunden nach Absprache zwischen den betroffenen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern)
an den drei Projekttagen. Lern- und Schulerfolg der Paten müssen dabei angemessene Berücksichtigung finden.

Verantwortlich für Konfliktlotsenmodell und Patenschaften ist die Gruppe der Schulmediatorinnen und Schulmediatoren.
Sie wählen aus ihrer Mitte eine/n Sprecher/in, die/der für die Koordination
(Sozialtraining, Kollegium, Schulleitung) verantwortlich ist.
Die Gruppe erstattet jährlich Bericht.

-->Impressum -->Kontakt -->Haftungsausschluss

Diese Seite wurde am 15.05.12 zuletzt aktualisiert.
Durch das Aufrufen dieser Seite stimmen Sie dem
Haftungsausschluss
der Gudewill-Schule Thedinghausen zu.